Unsere Schule

Die Evangelische Grundschule Jena ist eine Bekenntnisschule in freier Trägerschaft des Evangelische Grundschule Jena e.V. Unsere Initiative ist getragen durch Jenaer Eltern, die die Schullandschaft der Stadt mit einer zweizügigen Schule zu kleiner Klassenstärke (20 Schüler) um eine christlich geprägte freie Ganztagsschule mit kirchenmusikalischem Schwerpunkt ergänzen will. Der Zugang zur Schule ist allen Schülern/innen möglich, unabhängig ihrer finanziellen Mittel oder Religionszugehörigkeit.

Im Schuljahr 2017/18 haben wir unseren Schulbetrieb aufgenommen.

Was uns ausmacht

Als evangelische Bekenntnisschule verstehen wir „Christ-Sein“ überkonfessionell. Im schulischen Alltag erleben die Schulkinder in ihren Beziehungen und in gelebten Formen, wie Gebet und Andacht, christliche Gemeinschaft. Die Mitarbeitenden sind bekennende Christen und für Glaubensfragen ansprechbar. Die Vielfalt der Konfessionen erleben wir als Reichtum, den unsere Schulgemeinde untereinander und mit anderen teilen möchte.

An unserer Grundschule leben wir den Glauben an Jesus Christus miteinander und integrieren ihn in den Unterricht. Er bestärkt uns darin, uns getragen zu wissen und unseren Fokus auf Wertschätzung und Liebe, auf Geborgenheit und Miteinander, auf Verantwortung und Freude zu legen! Das ist das Fundament für gutes Lernen und unserer Pädagogik und stiftet liebevolle Beziehungen.

Die Schule steht allen offen – ungeachtet der Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung der Kinder beziehungsweise Eltern. Die Kinder sollten allerdings die Bereitschaft mitbringen, sich mit Sinn- und Glaubensfragen zu beschäftigen. Dazu unterbreiten wir im Alltag christlich motivierte Angebote und erteilen Religionsunterricht.

Die Evangelische Grundschule Jena arbeitet auf der Basis der Bildungs- und Erziehungsziele des Freistaates Thüringen und damit des Thüringer Lehrplanes. Sie garantiert die Gleichwertigkeit ihrer Bildungsziele und -inhalte mit denen der staatlichen Grundschulen des Landes.

Flexible Schuleingangsphase

In der Schuleingangsphase (Klassenstufen 1 und 2) können die Schulkinder die Lehrplanziele in einem, zwei oder drei Schuljahren erreichen. Die Geborgenheit in der Lerngruppe wird dadurch nicht gestört, weil die Kinder in dieser Phase in klassenstufengemischten Gruppen lernen. Besonders in Deutsch und Mathematik können die Kinder durch die heterogene Klassenstruktur viel voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.

Deutsch und Mathematik

Das Lesen und Schreiben lernen erfolgt mittels einer Anlauttabelle und wird durch die analytisch-synthetische Methode des Silbenlesens unterstützt. Die Kinder lernen in Mathematik und Deutsch mit allen Sinnen und auf verschiedenen Ebenen (enaktiv, ikonisch, symbolisch). In Mathematik wird dies durch die Anwendung produktiver Übungsformen ergänzt, die über eine natürliche Differenzierung erfolgt. Die Lehrwerke Einstern (Mathematik) und Einsterns Schwester Lola (Deutsch) sind für jahrgangsgemischte Klassen ausgelegt und sorgen dafür, dass die Schüler/innen in ihrem eigenen Tempo lernen können, zudem fördern die beiden Lehrwerke die exekutiven Funktionen des Gehirns.

Religionsunterricht

Die Schüler/innen besuchen den Evangelischen Religionsunterricht. In ihm werden Glaubensfragen und lebensweltliche Themen und Werte nach den Lehrplänen des Freistaates Thüringen gelehrt. Evangelische Religionslehre wird, in ökumenischer Offenheit, verbindlich in allen Klassenstufen unterrichtet, entweder im Fachunterricht oder als fester Bestandteil von fächerübergreifendem Projektunterricht. Religiöse Themen und existentielle Fragen bleiben nicht auf den Religionsunterricht beschränkt, sondern sind auch in anderem Unterricht relevant.

Musikalische Bildung

Mit unserer besonderen musikalischen Ausbildung geben wir unseren Kindern die Möglichkeit, sich musikalisch selbstverständlich ausdrücken zu lernen. Damit bekommen sie eine weitere Ausdrucksform für ihr weiteres Leben an die Hand.

Unsere Schule möchte einen kleinen entscheidenden Beitrag zur kulturellen Resozialisierung leisten, indem alle Kinder dieser Schule eine musikalische Alphabetisierung erhalten. Das gemeinsame Singen als Ausdruck des Glaubens und der gesellschaftlichen Beteiligung kann in dieser dafür sensiblen Lebenszeit erfahren und mit positiven Erlebnissen verbunden werden. Singen kann jedes Kind egal aus welchem Land oder welchen sozialen Voraussetzungen es in die Schule aufgenommen wird. Somit tragen wir zur gerechten Teilhabe aller Kinder der Schule bei. Das Instrument, seinen eigenen Körper, hat jedes Kind stets bei sich.

Darüber hinaus bieten wir an, dass Kinder ab dem 2. Schuljahr ein Instrument erlernen können. Dieses Angebot erfolgt im Nachmittagsbereich als Gruppen- oder Einzelunterricht je nach räumlichen, personellen und finanziellen Möglichkeiten der Schule. Wir unterrichten eine Singschule nach der Ward-Methode.

Schulorganisation und Schulleben

Unsere Grundschule ist als Lern- und Spielort in diesem Schuljahr von 7.15 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Vormittagsunterricht endet um 12 bzw. 13 Uhr. Nach dem Mittagessen finden Sport- und Instrumentalunterricht sowie Selbstlernzeiten statt.

Hort

Die Hortbetreuung schließt sich direkt den Unterricht an und kann bis 17.00 Uhr genutzt werden. In dieser Zeit haben die Kinder die Möglichkeit, sich im Freien zu bewegen oder andere kreative Angebote anzunehmen. Die Anzahl der Betreuungstage kann nach Ihren Wünschen variieren.

Schulgeld

Für den Besuch der Schule wird ein Schulgeld erhoben, welches durch unsere Schulgeldordnung festgesetzt wird. Je Kind beträgt das Schulgeld 200 €. Dies setzt sich zusammen aus 120 € für den Schulbetrieb und 80 € für den Hort. Zudem wird eine einmalige Aufnahmepauschale zum Schuleintritt von 100 € erhoben. Durch aktive Mitarbeit in unserer Schulgemeinde kann sich dieser Betrag reduzieren oder entfallen. Die Höhe des von Ihnen bezahlten Schulgeldes bescheinigen wir Ihnen unaufgefordert zu Beginn des neuen Kalenderjahres. Schulgeldzahlungen sind steuerlich absetzbar.